White and Sandy

Wenn aus Partynächten Motive entstehen...

Naaaaa, heute schon Pfandflaschen zum Netto in der KTV gebracht? Habt Ihr Euch schon mal in den Sekunden vorm Pflandflaschenautomat gefragt, was danach kommt? Was passiert, wenn die Plastikflasche in dem schwarzen Loch verschwindet?

Mittlerweile finden sich immer mehr Varianten, den Plastikmüll nicht in unseren Meeren zu verteilen, sondern weiterzuverarbeiten. Und genau das nutzen auch "White and Sandy". Das junge Rostocker Label um Johannes Kulik verarbeitet in seinen Kreationen nicht nur Shirts und Pullis aus Bio - Baumwolle, sondern ein Teil der Klamotten entsteht auch u.a. aus PET - Flaschen.  

2014 fing das Ganze für den jungen Rostocker Maschinenbau - Studenten mehr oder weniger mit einer Bitte eines Freundes an, ihm doch etwas Individuelles zur Hansestadt zu schaffen. Aus einem Motiv kam der erste Shop, der auch mehr als Spaß an der Freude entstand, als weniger um Geld zu verdienen. Es ist ein Hobby und das soll es auch bleiben. Trotzdem ist er mit viel Herzblut bei der Sache und steckt viel Zeit und Arbeit in die Linie. 

Wie ihm die Ideen für "White & Sandy" kommen? Das sind vor allem Sachen aus dem Alltag: Johannes ist viel unterwegs mit Freunden, segelt und fährt gerne Fahrrad - da kommen die nächsten Motive oft einfach so um die Ecke geflogen. Wie zum Beispiel der Seestern, auf den er bei einem Strandausflug mit seiner Family gekommen ist. Unsere Region ist so voll von Inspiration und die saugt das Label auf und verwandelt es in tragbare Kleidungsstücke! Aber auch morgens um 4 Uhr, auf dem Weg nach Hause von einer Party, schwirrt etwas in Johannes Kopf, das zu Papier gebracht werden muss. 

Sowohl die Wohnung als auch der Keller werden als Arbeitsplatz genutzt!
Die Siebdruckmaschine des Labels

Was ich bei vielen zur Freude feststelle, ist die Unterstützung aus dem Umkreis. Bei Johannes ist es sowohl der Freundeskreis, der fleißig seine Mode trägt und damit seinen Spirit in der Hansestadt bekannt macht, als auch die Familie. Sehr dankbar ist er dabei vor allem seiner Großmutter, die ihn nicht nur bei Näharbeiten unterstützt. 

Die Nachhaltigkeit der Klamotten von "White & Sandy", damit hat sich das Label nach und nach immer mehr auseinander gesetzt. "Ein Kunde sprach mich darauf an und so entwickelte es sich zum präsenten Thema", so Johannes. Aber seine eigene Kleidung herzustellen ist nicht so glamourös, wie sich das wahrscheinlich viele vorstellen. "Da musst Du halt auch mal nach dem Trocknen 100 Shirts bügeln". 

Die Klamotten sind aktuell nicht nur im eigenen Webshop erhältlich www.whiteandsandy.de, sondern auch bei Supreme Surf, ZweiRaumZone und in Körks Strandarena

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